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Über hpl Ingenieurgesellschaft mbH

Das Büro Hypro Paulu & Lettner Ingenieurgesellschaft mbH (hpl Ingenieurgesellschaft mbH) wurde 1999 in Berlin gegründet und erbringt vielfältige und anspruchsvolle Planungsleistungen mit Schwerpunkten im konstruktiven Ingenieur- und Wasserbau. Wir bieten ein breites Spektrum an Ingenieurleistungen in allen neun Leistungsphasen der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) sowie Studien, Nutzwertanalysen, Gutachten und Beweissicherungsverfahren an. Der Schwerpunkt unserer Planungsleistungen liegt in den Gebieten der Objektplanung des Ingenieur- und Wasserbaus, der Tragwerksplanung, der numerischen Simulation, der Bauüberwachung und der Projektsteuerung.

Neubau Wehr und Fischaufstieg Walsleben

Walsleben

Die vorhandene Wehranlage an der Mühle Walsleben stellt eine Barriere für Fischab- und ‑aufstieg dar. Um den ökologischen Zustand nach EG Wasserrahmenrichtlinie zu verbessern und einen guten Erhaltungszustand nach FFH-Richtlinie zu erhalten, wird unmittelbar angrenzend an das Wehr eine Fischaufstiegsanlage errichtet.

Das vorhandene Wehr wird ersetzt, um zukünftig bessere Regulierungsmöglichkeiten für die Staustufe zu erhalten.

Auftraggeber:

Wasser- und Bodenverband Alt Ruppin

Wichtige Daten:

Bauweise Wehr: Klappe
Bauweise FAA: Raugerinne Beckenpass
FAA: 15 Becken,

Länge 3,90 m

Q30: 0,17 m3/s
Q330: 0,66 m3/s

Bearbeitung:                           2012 – 2017

Leistungen:

Objekt- und Tragwerksplanung

  • Grundlagenermittlung
  • Vorplanung
  • Entwurfsplanung
  • Genehmigungsplanung/Planfeststellungs­verfahren

 

 

Sturmflutschutz Warnemünde TV A (Alter Strom)

Die Stadt Hansestadt Rostock-Warnemünde hat ein umlaufendes Sturmflutschutzsystem. Dieses Sturmflutschutzsystem ist nicht sicher für das aktuelle Bemessungshochwasser ausgelegt.

Aus diesem Grund musste in bestimmten Bereichen der Sturmflutschutz erhöht werden.

Im Teilvorhaben A erfolgt der Ersatz einer vorhandenen Hochwasserschutzwand durch eine kombinierte Lösung feste Wand/Glaswand in einer modularen Bauweise.

Auftraggeber:

StALU Mittleres Mecklenburg

 

Wichtige Daten:

Bemessungshochwasser: 2,50 m NHN bis 2,80 m NHN
OK Wand: 2,75 m NHN bis 2,90 m NHN
   
Baukosten: ca. 7,0 Mio Euro

 

Leistungen:

Objekt- und Tragwerksplanung

Vorplanung bis Genehmigungsplanung

 

Sturmflut-/Küstenschutz Warnemünde

Die Stadt Hansestadt Rostock-Warnemünde hat ein umlaufendes Sturmflutschutzsystem. Dieses Sturmflutschutzsystem ist nicht sicher für das aktuelle Bemessungshochwasser ausgelegt.

Aus diesem Grund musste in bestimmten Bereichen der Sturmflutschutz erhöht werden. Am Passagierkai auf dem Grundstück der Aker-Werft musste der Sturmflutschutz erhöht werden, ohne die Uferwand mit ihrer Verankerung im System zu entkräften und zu beschränken.

Auftraggeber:

StALU Mittleres Mecklenburg

Wichtige Daten:

Bemessungshochwasser: 2,80 m
Material: Stahlbetonwand mit vorgesetzter Verklinkerung auf Stahlbetontragplatte
Gründung: Gründungspfähle
Dichtung: Dichtwand mit Tonplombe

 

Leistungen:

Objekt- und Tragwerksplanung

Vorplanung bis Genehmigungsplanung

 

 

Ersatzneubau Staustufe Steinhavel

Der schlechte Erhaltungszustand der Anlage erfordert den Neubau der Staustufe Steinhavel. Die Maßnahme umfasst den Bau einer Schleuse, des Wehres, der Vorhäfen, der Zuwegung einschließlich Kreuzungsbauwerk sowie eine Fischaufstieganlage und eine Bootsgasse bzw. –schleppe.

Wichtige Daten:

Neubau Schleuse  
Neubau Länge 41,0 m
Neubau Breite 11,0 m
Neubau Wehr 2-feldriges Wehr
Klappbreite 3,40 m
FAA  
Anzahl Becken 19
Länge Becken 5,83 m
Breite Becken 4,40 m

 

Auftraggeber:

Wasserstraßen-Neubauamt Berlin

Bearbeitung:                             2010-2018

Leistungen:

Objekt- und Tragwerksplanung

  • Grundlagenermittlung
  • Vorplanung
  • Entwurfsplanung
  • Genehmigungsplanung/Planfeststellungs­verfahren
  • Ausführungsunterlagen

 

Sturmflutschutz Greifswald Sperrwerk Greifswald-Wieck

Die Errichtung eines Sperrwerkes in Greifswald–Wieck ist im Generalplan Küsten- und Hochwasserschutz Mecklenburg-Vorpommern unter dem Status vorrangiger Dringlichkeit enthalten. Das Bauwerk bildet einen integrativen Bestandteil des zu realisierenden Hochwasserschutzes Greifswald.

Ein besonderer Schwerpunkt der Bearbeitung lag auf der Gestaltung und somit der städtebaulichen Eingliederung in den sensiblen Stadtraum.

Kernstück der Anlage bildet der 21 m breite Hauptverschluss, welcher als Drehsegment ausgebildet wird. Die Nebenöffnungen werden je Seite mit 17 m breiten Schiebetoren verschlossen. Sämtliche Verschlüsse sind im geöffneten Zustand nicht sichtbar. Das Drehsegment ruht in einer Mulde auf der Sohle. Die Schiebetore werden in Kammern im Deich versteckt, die erforderlichen Not- und Revisionsverschlüsse in Gruben am und im Deich gelagert.

Die betrieblichen Einrichtungen sind auf Eldenaer Seite konzentriert und bilden mit dem ovalen Steuerstand den markantesten Punkt der Anlage.

Auftraggeber:

Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg und Vorpommern

 

Wichtige Daten:

–   Hauptverschluss mit Drehsegment
–   lichte Breite des Hauptverschlusses: 21 m
–   Nebenverschlüsse beidseitig mit Schiebetoren
–   lichte Breite der Schiebetore auf beiden Seiten 17 m
–   Promenade beidseitig auf Niveau: +1,65 m NHN
–   Schließwasserstand: +0,75 m NHN
–   Bemessungshochwasser: +3,05 m NHN
–   OK Verschlüsse: +4,80 m NHN

Objekt- und Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung
Bearbeitung                  1999 – 2009

  • Studie
  • Variantenvergleich
  • Vorplanung
  • Entwurfs-/Genehmigungsplanung
  • Facility Management
  • Ausführungsplanung
  • Vorbereitung der Vergabe
  • Mitwirkung bei der Vergabe

Baubegleitende Projektsteuerung und ingenieurtechnische Leistungen bei der Errichtung des Sturmflutsperrwerkes Greifswald-Wieck               2009 – 2020

  • Bauoberleitung
  • Projektsteuerung

Deutscher Ingenieurpreis 2016 für das Sperrwerk Greifswald

Die hpl Ingenieurgesellschaft mbH wurde für das Sperrwerk Greifswald mit dem Deutschen Ingenieurpreis 2016 ausgezeichnet.

Die Juroren befanden, dass durch die gelungene Integration verschiedener Planungsbeteiligter eine außergewöhnlich innovative Lösung zum Hochwasserschutz der Menschen in Greifswald entwickelt wurde. Das Sturmflutsperrwerk in der Hansestadt Greifswald überzeugt eindrucksvoll durch sein innovatives Sicherheitskonzept. Das sehr ressourceneffizient und kompakt realisierte Ingenieurbauwerk fügt sich ausgezeichnet in die sensible Umgebung der Hansestadt ein.

Mehr dazu erfahren Sie auf der Internetseite des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung

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Von links nach rechts: Matthias Wolters, Frank Mikkat, Dr. Thomas Zarnke, Dr. Birger Gurwell (die Bauherren), Dr.-Ing. Torsten Löber, Andreas Hohberg (hpl), Michael Heiland (Lahmeyer Hydroprojekt), Dr. Barbara Hendricks (Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit), Wilfried Paulu, Christian Lettner, Frank Heyder (alle hpl), Hans-Ullrich Kammeyer (Bundesingenieurkammer), Tanja Samrotzki (Moderatorin), Prof. Dr.-Ing. Carl-Alexander Graubner (Vorsitzender der Jury) 
Foto: BBR/Thomas Imo

Qualitätsmanagementsystem

Die Hypro Paulu & Lettner Ingenieurgesellschaft mbH (hpl Ingenieure) arbeitet mit Qualitätsmanagementsystem entsprechend DIN EN ISO 9001 Zertifikat-Register-Nr. 525297 QM15. Die wichtigsten Mechanismen zur Qualitäts- und Terminsicherung sind

  • ProjektvorbereitungISO 9001-Qu
  • Projektdurchführung
  • Projektnachbereitung
  • Terminkontrolle
  • Kostenkontrolle
  • 4-Augen Prinzip
  • Checklisten
  • interne Projektanlaufberatung (Klärung Zuständigkeiten, Abläufe, Termine)
  • Transparenz, Informationsaustausch
  • Schulungen, Fortbildungen
  • Fachbibliothek, Fachzeitschriften

Alle Projektbearbeiter sind mit den Mechanismen der Qualitätssicherung langjährig vertraut.

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